Vor über zwei Jahren konnte der Fischereiverein Fischamend während einer Vorstandssitzung dieses Projekt in die Wege leiten. Nach einigen Besichtigungen durch verschiedenste Baufirmen und Überlegungen, welches Konzept sich für diese Art von Baggerung nun eignen könnte, wurde dieses nachhaltige Projekt für die Fischfauna endgültig über die Wintermonate umgesetzt.
Der Grundgedanke hinter diesen Maßnahmen, war die Flachwasserzonen im Winterhafen wieder an die Hauptrinne der Fischa anzubinden, um auch bei Niederwasserstand eine Passierbarkeit zu schaffen. Gerade diese erwähnten Flachwasserzonen sind unheimlich bedeutsame Laichhabitate, sowie wichtige Brutstätten für die heranwachsenden Jungfische. Durch die in den letzten Jahren immer stärker voranschreitende Verlandung der Fischa im Gebiet des Winterhafens, werden die Überschwemmungszonen öfter und öfter bei sinkendem Wasserstand von der Hauptrinne abgeschnitten. Tritt nun eine andauernde Trockenperiode ein, so haben die Jungfische keine Chance mehr in das Hauptgerinne zurückzukehren und gehen in den trockenfallenden Flachwasserzonen zugrunde.
Doch damit ist nun Schluss, denn die Stadtgemeinde Fischamend in Zusammenarbeit mit dem Fischereiverein Fischamend setzen diesem Problem nun ein Ende. Ein über die letzten Jahre durch Verlandung entstandener Damm zwischen Hauptrinne und Flachwasserzonen wurde an drei Stellen abgetragen, um so eine dauerhafte Verbindung zu gewährleisten.
Federführend bei diesem Projekt waren der Stadtsamtdirektor Otto Eggendorfer, der Obmann des Umweltausschusses Daniel Albrecht und der Umweltgemeinderat Tobias Leister. Durch Projekte dieser Art erhofft man sich die heimischen Fischbestände zu bewahren. Stadtamtsdirektor Eggendorfer betont: „Die Biodiversität in unseren örtlichen Gewässern ist uns ein wichtiges Anliegen und wird durch diese Projekte erheblich verbessert!“
Positiv in die Zukunft blickt auch der Gemeinderat Albrecht. „Dieses Projekt hat gezeigt, dass wir bereit sind auch in den nächsten Jahren, derartige Maßnahmen für unsere Gewässer und die damit verbunden Fauna zu setzen“, so Albrecht zuversichtlich.
Die Fischa bietet viel Potential für Verbesserungen, da ist man sich einig. Umweltgemeinderat Tobias Leister: „Ich bin besonders stolz auf ökologisch bedeutsame Maßnahmen, wie es dieses Projekt zeigt. Das ganze Ökosystem der Fischa wird dadurch profitieren. Ich erhoffe mir, dass vor allem die dort schon über Jahrhunderte vorkommenden heimischen Fische an ihren Beständen wieder zunehmen können!“
Selbst, wenn man anfangs sich bei der Umsetzung dieses Projektes schwergetan hat, so ist man nun umso mehr stolz auf die Resultate. Herr Albrecht konnte durch seine technischen und baulichen Kenntnisse einige entscheidende Impulse zum Projekt beitragen. Herr Leister konnte wiederum durch fachliches biologisches Wissen einen erheblichen Teil in das Projekt einfließen lassen. Durch perfekt abgestimmte Zusammenarbeit zwischen den beiden Gemeinderäten, konnte so diese Maßnahmen schlussendlich umgesetzt werden.
Umweltgemeinderat und Vorstandsmitglied des FVF
Tobias Leister
In Fischamend befindet sich bei der "Schwarzen Brücke" eine Treibgutsperre, die die Fischa im Bereich Fischamend von angeschwemmten Plastik und co. schützen soll, welches an Bäumen und Sträuchern hängen bleibt.
Da sich vor der Installation bereits einiges an Plastik zu Lande und auch zu Wasser angesammelt hat wird eine Reinigungsaktion einberufen, um diesen Abschnitt zu säubern.
Termin: 07.08.2021 09:00 Uhr
Treffpunkt: Ortsausfahrt Fischamend (Sabacido)
Mitzubringen: Gummistiefel, Watthose, Kecher
Der Fischereiverein Fischamend bittet um rege Teilnahme und um kurze Rückmeldung, um Ablauf und Versorgung planen zu können.
[email protected] oder
Daniel Albrecht 0676 431 6364
Der Wiesenkessel ist fast ausgetrocknet! Seit längerer Zeit ist dieser Ausstand nicht mehr befischbar. Aus diesem Grund hat der FVF das „Projekt Wiesenkessel“ ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, den Wiesenkessel wieder herzurichten.
Es ist zwar nicht allgemein bekannt, aber die Augewässer sind für die Biologie des Donaustroms unentbehrlich. In diesen Stillgewässern legen die Krautlaicher, also Karpfen, Hecht, Zander (Schill) und die vielen Weißfischarten, ihre Eier ab. Dort wachsen die Jungfische heran und in den Augewässern entwickelt sich das für die Wasserfauna essentielle Plankton. Bei höherem Wasserstand wird das alles in den Strom gespült. Ohne Jungfische und Plankton wäre der Strom eine Wasserwüste. Leider haben wir viele Augewässer verloren: in den letzten Jahrzehnten die „Schneiderlacke“, die „Lange Lacke“ und die „Herrenlacke“. An frühere kleine Augewässer wird sich kaum mehr jemand erinnern. Daher ist es bitter notwendig, jedes verbliebene Gewässer zu revitalisieren, wie eben jetzt den „Wiesenkessel“.
Damit sind viele Arbeiten, wie Baggern, Besatz und Pflege des Gewässers notwendig.
Durch die Größe und Tiefe des Gewässers eignet sich dieser Ausstand besonders für die feine Fischerei auf Karpfen und Schleien. Auch Raubfischangler sollen auf ihre Kosten kommen.
So sieht der Wiesenkessel aktuell aus. Die Fotos entstanden am 19.09.2015.
Es gibt interessante Fortschritte im Projekt „Wiesenkessel“!
Mitte September fand die Wasserrechtsverhandlung statt und das Projekt wurde genehmigt.
Mittlerweite kam auch schon der Bescheid und die Baggerung kann voraussichtlich im Jänner beginnen.
Fertigstellungstermin für das Projekt ist der 31.12.2017, wobei das Zeitfenster verlängerbar ist.
Weiters muss auf die Fischlaichzeit – Ende März bis Anfang Juni – Rücksicht genommen werden.
Sie werden natürlich weiterhin über die Fortschritte informiert.
Heute wurde mit den ersten Aufräumarbeiten, nach dem Hochwasser, am Donauarm begonnen.
Mit einem Radlader wurde Schwemmholz, welches den Weg zu den Angelplätzen versperrte, auf die Seite geschoben.
Es werden noch weitere Aufräumarbeiten in der nächsten Zeit folgen.
Da der momentane Wasserstand im Donauarm sehr gut ist, wurden heute die restlichen Karpfen vom Frühjahrsbesatz besetzt.
Darunter befanden sich sehr schöne Schuppen-, sowie Spiegelkarpfen.
Ab 01.06.2014 darf im Revier III und Revier II wieder geangelt werden!
Das Hochwasser ist wieder zurückgegangen und der Wasserstand ist wieder gesunken.
Besonders stark merkt man das im Revier III. Die Zufahrt zum Donauarm ist nicht mehr gesperrt und der Wasserstand überflutet nicht mehr die Straße. Der aktuelle Wasserstand ist so hoch, dass der
Donauarm bis zum Rand gefüllt ist.
Vor dem Hochwasser war im seichten Bereich des Donauarms kaum Wasser, aber jetzt herrschen auch dort beste Wasserverhältnisse.
Der Wasserstand wird noch etwas sinken, aber im Großen und Ganzen herrschen perfekte Bedingungen zum Ausüben des Angelsports in diesem Revier. Aufgrund dessen werden auch bald die restlichen
Karpfen besetzt.
Im hinteren sowie im vorderen Teil des Altarms sammelte sich diverses Schwemmholz, welches das Hochwasser mitbrachte. Was mit diesem Schwemmholz geschieht, wird noch entschieden.
Auch in den anderen Revieren herrschen wieder gute Bedingungen.
Sogar der Wiesenkessel, der vom Austrocknen bedroht war, ist wieder komplett mit Wasser gefüllt.
Im Revier II und III ist ab 01.06.2014 das Angeln wieder erlaubt!
Die 2 Hochwasser des letzten Jahres hinterließen auch im Donauarm ihre Spuren. Sie spülten diverses Schwemmholz in unser Gewässer, welches bereits erfolgreich beseitigt wurde.
Außerdem wurden gewaltige Schlammmassen in den Donauarm hineingespült, welche leider auf naürlichem Wege nicht mehr hinaus kamen.
Um den Donauarm vor dem Austrocknen zu schützen, die Lebensqualität der heimischen Fische zu erhalten und um den Angelsport weiterhin ausführen zu können, wurde im Frühjahr, eine aufwendige
Teilbaggerung durchgeführt.
Bei der Teilbaggerung konnte eine große Menge der hineingespülten Schlammmassen wieder entfernt werden.
Am 4. Februar 2014 wurde am Donauarm diverses Schwemmholz, welches vom letzen Hochwasser zurückblieb, vom Vorstand des Fischereivereins Fischamend, verbrannt.
Am 1. März wurde das Schilf, welches im Winter abstarb, mit einem Traktor umgeschnitten und anschließend ebenfalls verbrannt. Seitdem ist ein problemloses Erreichen divereser Angelplätze wieder
sichergestellt.
Der Fischereiverein Fischamend wünscht ein kräftiges Petri Heil!
Der Wiesenkessel ist vom Austrocknen bedroht!
In den letzen Überresten befanden sich jedoch noch einige Fische, die vom Fischereiverein und seinen Mitgliedern erfolgreich gerettet und in den benachbarten Donauarm ausgesetzt wurden.
Darunter befanden sich ein kleiner Wels, kleine Hechte und zahlreiche Weißfische, die nun im Donauarm ein neues Heim gefunden haben.
Nachdem die Fische abgefischt wurden, wurde eine Probebaggerung durchgeführt. Das Ziel ist es, den Wiesenkessel so auszubaggern, dass man wieder die Fischerei in diesem Ausstand ausüben
kann.
Der Fischereiverein hält Sie über dieses Projekt am Laufenden.